Kategorie: Via de la Plata

Fernwanderwege Reiseberichte Spanien Via de la Plata

Via de la Plata (Tag 11): Der Weg ist das Ziel

Ein seltsames Gefühl morgens aufzuwachen und keinen Weg mehr vor sich zu haben. So schnell habe ich mich schon an den Rhythmus der Via gewöhnt. Statt den schweren Wanderschuhen, schlüpfe ich in leichte Flipflops. Statt Rucksack wird mich heute nur eine leichte Tasche um die Hüften begleiten. Punkt 8 Uhr sitzen wir am Frühstückstisch und schweigen immer noch andächtig.

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Via de la Plata (Tag 09): Oben am Bergkreuz

Fuenterroble de Salvatierra – San Pedro de Rozadas (28,7 km)
Was für ein Erlebnis, das gemeinsame Essen am letzten Abend. Danach bin ich vollgefressen in unser mittlerweile noch muffigeres Schlafgemach gefallen. Schnell noch Ohropax rein, Augen zu und schlafen. Mitten in der Nacht wache ich geplagt von Magendrücken und Übelkeit auf.

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Via de la Plata (Tag 08): Der Kaugummi Pfad

Calzada de Béjar – Fuenterroble de Salvatierra (20,7 km)
Was für eine erholsame Nacht, dank Oropax! Auch die frische Bettwäsche hat ihren Wellness-Teil dazubeigetragen. Jetzt schnell ins Gemeinschaftsbad bevor alle Anderen aufwachen und es hektisch wird. Nachdem alle Sachen wieder an ihrem gewohnten Platz im Rucksack verstaut und wir hungrig am Tisch platziert sind, trudeln die anderen müden Pilger

Blick auf banos de Montemayor
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Via de la Plata (Tag 07): Grenzgänger

Banos de Montemayor – Calzada de Béjar (12,5 km)
Von leisem prasselndem Regen werde ich sanft aus dem Schlaf geweckt. Ein Blick durch die Vorhänge verrät, dass es die ganze Nacht über geregnet haben muss. Und es regnet immer noch. Nach soviel Ausruhen ist jetzt Schluss mit Luxus. Gleich müssen wir raus in den Regen, egal wonach uns der Sinn gerade steht.

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Via de la Plata (Tag 06): Wenn Engel reisen

Carcaboso – Cáparra (19,8 km)
Eine Nacht geschlafen und der nächste Tag fühlt sich schon ganz anders an. Mein Körper hat sich von den gestrigen Anstrengungen erholt. Meine Laune auch. Die Tatsache, dass Streit etwas ist was passiert genauso wie die schönen Momente, relativiert das schlechte Gefühl. Erst die Kombination aus beiden Seiten, wie Feuer und Wasser, führen zum Seelenfrieden.