Reiseberichte Schweiz Städtereisen Zürich

Mit „Low Budget“ günstig durch Zürich

Mit Low-Budget durch Zürich

Zum zweiten Mal in Zürich, bin ich erneut verzaubert von dieser Stadt: die Luft ist frisch, das Leben urban und gleichzeitig feudal, nahezu jeder Ort – vom Park bis Café – mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Aus meiner Sicht sollte Zürich auf der Liste der „must visit places“ nicht fehlen. Allerdings assoziiert man mit Zürich, und der Schweiz im Allgemeinen, oft „teuer“. Ja ich gebe zu, ganz so frei wie in Köln kann ich hier mein Geld nicht ausgeben. Trotzdem gibt es ein paar Tricks und Ideen, wie man Zürich abwechslungsreich erkunden und gleichzeitig sparen kann. Ende Juni verbringe ich zwei Tage dort, mit nicht mehr als 150 € im Portmonee.

Anreise mit der Bahn

Bernina Express auf der Alp Grüm (© Graubünden Ferien/Stefan Schlumpf)Kosten: ab 39 €

Bequem und umweltfreundlich kann man in die Schweiz per Bahn reisen. Mit dem Europa-Spezial der Bahn geht das schon ab 39 € plus weitere 25% Rabbat mit der Bahncard. Wer es etwas bequemer mag, rollt Liegewagen durch die Nacht.

myclimate Audio Rundgang

myclimate Audio Adventure Zürich (© Fotos: Zürich Tourismus, Spot Magazine, myclimate)Kosten: 0 €

Der kostenlose Audioguide lotst bequem über 11 Stationen durch Zürich. Dabei entdeckt man Orte abseits des Tourismus und erfährt mehr über Klimaprojekte und das nachhaltige Engagement der Stadt. Dauer circa 2-4 Stunden (je nach Länge der Pausen).

Vergünstigungen mit der Zürich Card

Schifffahrt auf dem ZürichseeKosten: 24 € (für 24 h)

Wer viel an einem Tag entdecken möchte, spart mit der Zürich Card. Innerhalb von 24/72 h kann man damit alle öffentlichen Verkehrsmittel frei nutzen (auch Boot und hoch zum Uetliberg), kostenlos bis ermäßigt die meisten Museen besuchen und 50% bei öffentlichen Stadtführungen sparen.

Im Park liegen und lesen

Kurze Pause auf der JosefwieseKosten: 0 €

Gerade im Sommer ist Zürich wie ein offenes Museum. Einfach mal Pause machen in einem der Parks (z.B. auf der Josefwiese im Kreis 5) oder am Wasser, und dabei ein Buch aus einem der offenen Bücherschränke leihen. Diese stehen u.a. bei den Freibädern.

Gratis schwimmen im Badi

Schimmen im Unteren LettenKosten: 0 €

Zürich liegt zwar nicht am Meer, doch Wasser scheint überall zu sein. Im Sommer kann man sich in einem der Badis erfrischen, ohne Eintritt z.B. im Flussbad Oberer Letten und Unterer Letten, Seebad Katzensee, Flussbad Au Höngg oder Schanzengraben.

Kostenlos Velos leihen

Gratis Veloverleih von Züri rolltKosten: 0 €

Dass die Luft in Zürich so frisch ist, liegt mit Sicherheit auch an den grünen Alternativen. Die Initiative Züri rollt verleiht bereits seit 1994 Velos an Touristen und Einheimische, tagsüber kostenlos an aktuell 7 Stationen in der Stadt.

Mitbringsel im Second-Hand kaufen

Trödel im Kreis 5 in ZürichKosten: ab 2 €

Das schönste Mitbringsel ist und bleibt für mich immer noch die Erinnerung in Form von Gedanken, Bildern und Notizen. Etwas zum anfassen findet man aber auch z.B. bei der Heilsarmee. Wie wäre es mit einem antiquarischen Buch oder einem Relikt aus der Vergangenheit?

Essen & Trinken

Picknick in ZürichKosten: ab 10 €

Spazieren, Natur, Entspannung… das gibt es gratis in Zürich. Nur beim Essen muss man etwas mehr bezahlen. Im Supermarkt kann man sich wunderbar ein günstiges Lunch-Paket zusammenstellen, mit frischen Backwaren, Salat zum selber mischen, Smoothies und Kaffee to go. Bestes Getränk: das Züricher Leitungswasser!

Übernachten im Kafi Schnaps

Kafi Schnaps in ZürichKosten: ab 69 € (pro Nacht/ Zimmer)

Statt unpersönlich und im Touristentrubel, übernachtet man im Kafi Schnaps urban und mitten im Wohnviertel, nur 15 Minuten vom Bahnhof entfernt. Die Zimmer sind stylisch, die Bar belebt und voller Ambiente, das Essen köstlich und der Preis (vergleichsweise) günstig. Mein persönlicher Tipp!

Meine Eindrücke beim Spaziergang durch Zürich – alle gratis!

 

Zürich Tourismus LogoVielen Dank an Zürich Tourismus für die wertvollen Tipps rund um das Thema „Nachhaltigkeit in Zürich“ und die Möglichkeit die Zürich Card einen Tag lang testen zu können. Ich komme mit Sicherheit wieder!

Landlinien wurde Anfang 2009 von Designerin Daniela Klütsch gegründet. In ihrer Agentur daklue beschäftigt sie sich hauptberuflich mit Kommunikation für nachhaltige Unternehmen. Wie beim Reisen spielt auch dort das Thema „Entschleunigung“ eine große Rolle. Wenig kommunizieren, dies aber bewusst, achtsam sein, mit sich selbst und seiner Umwelt… das sind Gedanken die sie Tag für Tag antreiben

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