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Wandern in den Bergen Andalusiens

Wandern in den Bergen Anadalusiens

Zu Beginn unserer Reise durch Málaga, verbringen wir 3 Tage mitten in den Bergen in der Nähe von El Chorro. Etwa 65 Kilometer von Málaga Stadt entfernt, erreicht man den kleinen Ort im Hinterland innerhalb von circa 1 Stunde bequem per Auto oder auch per Bahn. Idyllisch und schön ruhig liegt das Hotel “La Garganta” erhöht über dem „Embalse del Conde de Guadalhorce“ Stausee und unmittelbar neben der Bahnstation „El Chorro – Caminito del Rey“. Von der Terrasse, dem Pool als auch den Zimmern aus, hat man einen wunderbar weiten Blick über den See und die angrenzenden Berge. Auch erkennt man von hier aus bereits die Hängebrücke des erst im März 2015 wiedereröffnetem Caminito del Rey. Diesen erkunden wir (natürlich auch) an unserem zweiten Urlaubstag, worüber ich bereits hier im Blog berichtet habe. Doch nicht nur der Caminito alleine ist es wert die Costa del Sol für ein paar Tage zu verlassen. Zahlreiche Wander- und Moutainbike-Routen bieten sehr schöne Möglichkeiten sich hier sportlich auszutoben. Wir orientieren uns einfach an den Infotafeln gegenüber der Bahnstation und wählen die Strecke von El Chorro nach Álora für unsere Wanderung. Etwa 15 Kilometer verläuft der Weg mitten durchs Land, oft parallel zur Bahnstrecke und den Fluss Rio Turón kreuzend, bis in das pittoreske Städtchen. Dort gibt es ebenfalls eine Bahnhaltestelle, die sich ideal als Ort für den Rücktransport eignet. Also, los!

Von El Chorro nach Álora (15 km in circa 5 Stunden)

Ziegenhirte mitten in den Bergen MálagasNach einem stärkenden Frühstück im Hotel „La Garganta“, laufen wir an dessen Rückseite Richtung Süden, rein ins Land. Schon kurz hinter dem Hotel öffnet sich ein weiter Blick zwischen die Berge hinein ins Tal, wo Orangen üppig gedeihen und Olivenbäume die Hänge säumen. Schön ruhig ist es hier. Außer ein paar sehr wenigen Mountainbikern und vereinzelten Bauern, haben wir den Weg nahezu für uns alleine. Wir können hier die Natur Andalusiens ganz nah erleben und anfassen, besonders als zufällig ein Hirte mit seinen Ziegen unseren Weg kreuzt.

Wegmarkierung von El Chorro bis ÁloraEine gute Orientierung bietet uns die Bahnlinie im Tal, welcher wir im Prinzip einfach nur folgen müssten um bis nach Álora zu gelangen. Auch sehr hilfreich ist die Wegmarkierung für diese Wanderroute in Form von zwei parallel zueinander laufenden Strichen in rot und weiß. So können wir den Weg ganz einfach auch ohne Karte laufen, einfach den Markierungen und der Intuition nach.

Pause und Rückweg in der Nähe von BemejoAn diesem Tag ist es ganz schön heiß hier zwischen den Bergen und den offenen Feldern. Neben vereinzelten Olivenbäumen am Wegesrand und der ein oder anderen Eisenbahnbrücke, findet sich hier kaum ein schattiges Plätzchen. Nach etwa 2 Stunden legen wir eine Pause an einem Nebenfluss unter der Eisenbahnbrücke ein, etwa auf Höhe des Ortes Bermejo. Da wir erst etwas weniger als die Hälfte des gesamtes Weges bis Álora geschafft haben – und es definitiv nicht kälter sondern nur wärmer wird – entscheiden wir uns kurzer Hand von hier aus kehrt zu machen und zurück zulaufen. Bei den Temperaturen und der kurzen Eingewöhnungszeit sind uns 15 km doch etwas too much. Außerdem ist der Pool im Hotel eine sehr verlockende Alternative.

Erfrischende Abwechslung in Málaga Stadt

Wer sich nach ein paar aktiven und heißen Tagen in den Bergen nach frischer Meeresluft und abkühlenden Wellen sehnt, dem können wir einen Aufenthalt in Málaga Stadt sehr empfehlen. Hier ist es deutlich kühler als in den Bergen, wobei die Sonne durchgängig scheint, Tag für Tag. Strandfeeling gibt es hier bereits fußläufig an einem der Stadtstrände, oder man fährt z.B. mit einem Leihrad weiter die Costa del Sol Richtung Osten oder Westen runter. Unsere Tipps für einen entspannten Urlaub in Málaga Stadt haben wir hier im Blog genauer beschrieben.

Landlinien wurde Anfang 2009 von Designerin Daniela Klütsch gegründet. In ihrer Agentur daklue beschäftigt sie sich hauptberuflich mit Kommunikation für nachhaltige Unternehmen. Wie beim Reisen spielt auch dort das Thema „Entschleunigung“ eine große Rolle. Wenig kommunizieren, dies aber bewusst, achtsam sein, mit sich selbst und seiner Umwelt… das sind Gedanken die sie Tag für Tag antreiben

4 Kommentare

  1. Manuela

    Liebe Daniela,
    vielen Dank für den tollen Bericht über die Kerry-Tour. Da ich jetzt am Samstag zu genau dieser Reise mit Highländer starte, war es ein Genuß zu lesen, was mich alles erwarten kann. Die Vorfreude steigt!
    Deine aktuelle Andalusien-Reise hört sich großartig an. Vielleicht sollte ich ja auch mal wieder……
    Liebe Grüße aus dem Hauptstädtle,
    Manuela

  2. Liebe Manuela,

    ich wünsch Dir ganz viel Spass und Kerry und kann nur sagen: genieß es! Das ist so ein traumhaftes Fleckchen Irland, dass man nur lieben kann. Einzigartig ist auch die Fahrt nach Dingle, besonders auf die Blasket Islands wenn das Wetter es mit macht. Du musst auf jeden Fall mal bescheid geben wie es war und was ihr erlebt hat.

    Andalusien ist zwar eine ganz andere Ecke, aber ähnlich wie Irland zum verlieben. Die Berge karg, das Meer frisch, die Menschen entspannt… doch nicht ganz so „unähnlich“. Es hat wahnsinnig gut getan hier Sonne satt zu tanken und den ganzen Tag barfuss zu laufen. Also: ein wunderbarer Auftakt im Frühling oder Fluchort für den Winter.

    Viele liebe Grüße aus Colonia & bis ganz bald
    Danni

  3. Vielen Dank für den tollen Bericht. Die Bilder sind unglaublich schön und erinnern mich an meine Heimat. Grüße aus Südtirol Dorf Tirol

  4. Danke liebe Amelie! Findest Du wirklich, dass Andalusien der Landschaft in Südtirol ähnelt? Bei Euch ist doch etwas grüner und satter, oder?

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