Fruitshake-Stand auf der Khao San
Asien Essen & Trinken Reiseberichte Thailand

Fruitshakes – Die gesunde Erfrischung

Die eiskalten, fruchtigen und frischen Durstlöscher

Wenn man wie ich keinen Zucker mag, dann hat man gerade bei Getränken eine ganz besondere Herausforderung, etwas durstlöschendes zu finden. Fast ausnahmslos alle Erfrischungsgetränke oder Softdrinks, die man kaufen kann, enthalten beträchtliche Mengen an Zucker oder künstliche Süßungsmittel. Wenn man noch dazu wie ich gerne sehr kalte Getränke zum Durstlöschen und Erfrischen trinkt, dann verknappt sich die Auswahl nochmals dramatisch, und am Ende hat man dann nur noch die Wahl zwischen Wasser und Bier. Wasser wird allerdings auf die Dauer ziemlich schnell langweilig und Bier kann man aufgrund des enthaltenen Alkohols ja auch nicht den ganzen Tag lang in großen Mengen trinken. Zudem stört Alkohol den Flüssigkeitshaushalt des Körpers und macht immer mehr Durst.

Welche nicht süßen Alternativen gibt es?

Natürlich gibt es Alternativen wie zum Beispiel kalten ungesüßten Tee oder Wasser, das mit Limettenscheiben oder Gurke geschmacklich etwas aufgepäppelt wurde. Den Tee muss man allerdings erstmal kochen und wieder abkühlen lassen und so richtig spannend ist Wasser mit homöopathisch angedeutetem Gurkengeschmack auch nicht wirklich. Kann man mal machen, aber eine längerfristig brauchbare Abwechslung ist das für mich nicht.

Grüner Eistee in Chiang Mai

Endlich ein leckeres Kaltgetränk für mich

Vor einigen Jahren begegnete ich dann in Thailand den „Fruitshakes“, die ich zunächst für Smoothies hielt, und deswegen auch eine Zeit lang nicht näher beachtet habe. Ich bin wegen der Fruchtsüße nämlich auch kein großer Obstfan, und mit pürierter Ananas oder Mango macht man mir daher auch keine allzu große Freude.

Fruitshakes sind aber gar keine Smoothies, wie ich irgendwann feststellte, sondern eher eine Art halbgefrorenes Slush Puppie oder Trink-Sorbet mit natürlichen und frischen Zutaten statt Zuckersirup mit künstlichen Farb- und Geschmacksstoffen. Da in Thailand so ziemlich jede Frucht, die man sich vorstellen kann, wie Unkraut wächst, werden die Shakes an den Straßenständen in zahlreichen Varianten und Kombinationen frisch zubereitet für 30-40 Baht angeboten. Banane, Mango, Papaya, Wassermelone, Maracuja, Erdbeere, Apfelsine, Drachenfrucht, Kokosnuss, Limette, Ananas, und viele mehr.

Wie geht´s?

Die Zubereitung eines Fruitshakes ist erstaunlich simpel und geht schnell. Als Werkzeuge benötigt man lediglich einen Blender oder einen kraftvollen Mixer und ein Messer, um die Früchte vorzubereiten.

Man nehme eine oder mehrere Früchte seiner Wahl, befreit diese falls nötig von Schale, Kernen oder sonstigen nicht essbaren Teilen und schneidet sie in Stücke, die der Blender problemlos zerkleinert bekommt. Ungefähr die selbe Menge Eiswürfel dazu und je nachdem, wie viel Wasser die Frucht enthält, fügt man noch ein paar Esslöffel Wasser hinzu, um am Ende die richtige Konsistenz zu erhalten. Hier muss man gegebenenfalls ein wenig rumprobieren, bis man je nach Frucht und Reifegrad das optimale Mischungsverhältnis raus hat. Man kann auch während des Mixens noch eventuell fehlende Mengen einer Zutat hinzugeben.

Wem die natürliche Fruchtsüße nicht ausreicht, der kann auch noch etwas Zuckersirup oder Agavendicksaft untermengen. Auch hier ist ausprobieren angesagt, denn da hat ja jeder ein anderes Geschmacksempfinden. Für mich entfällt das Nachsüßen, denn mir reicht die natürlich Süße völlig aus. Durch das Eis und das Wasser wird der intensive Fruchtgeschmack und die Süße zusätzlich verdünnt, weswegen der Shake auch nicht zu süß und klebrig wird, trotzdem ist er extrem fruchtig-frisch.

Das Ganze wird dann auf höchster Stufe 2-3 Minuten lang durchgemixt, bis alles zu einem geschmeidigen halbgefrorenen Frucht-Schnee geworden ist. Fertig! In Gläser füllen, wiederverwendbaren Strohhalm rein, eiskalte Erfrischung genießen!

Eigene Fruitshakes kreieren

Man kann einen Fruitshake natürlich je nach individuellem Geschmack auf vielseitige Weise variieren. Beispielsweise kann man frische Minze oder Zitronenmelisse hinzugeben oder Gewürze, für die Süßen unter uns auch Schokoladensirup zum Bananenshake. Oder man fügt Rum oder eine andere Spirituose hinzu und mixt sich beispielsweise einen Passionsfrucht-Litschi-Daiquiri. Den Möglichkeiten sind hier kaum geschmackliche Grenzen gesetzt.

Ich mag am liebsten den ganz einfachen Wassermelonenshake, aber experimentiert selbst. Viel Spaß beim Ausprobieren! Chok di khrap!

Thailand hat es Nick Reiter besonders angetan. Bereits sechsmal in Folge bereiste er dieses Land in den letzten 7 Jahren. Auf der Suche nach besonderen Abenteuern kommt er auf seinen Reisen schnell mit Einheimischen in Kontakt und mag es Kultur und Kulinarik abseits vom Touristenstrom zu erleben. Neben Landlinien gilt Nicks zweite Leidenschaft dem Kochen, am Liebsten asiatisch.

0 Kommentare zu “Fruitshakes – Die gesunde Erfrischung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu